Eintritt: 24,– €
Ermäßigt: 20,– €

Gewinner des Bayerischen Kabarettpreises 2020

Ich denk’ an deine Tante, / wüsste nicht, wann ich je so brannte. / Ist sonst nicht meine Art, / liegt an Hildegard … Woher Sebastian Krämer deine Tante kennt, ist eine gute Frage.

Und wenn er sie kennt, warum er ihr dann ausgerechnet Liebeslieder widmet, vielleicht eine noch bessere. Du hast gar keine Tante? Oder sie ist vor kurzem verstorben? Nun, das würde immerhin die Verzweiflung erklären, die aus manchen dieser Stücke spricht, die Ratlosigkeit, die Melancholie. Oder den abstrusen Humor, den Krämer nicht zu planen scheint, der wie ein Schicksal über uns hereinbricht, wenn wir ihn schon nicht mehr für möglich gehalten hätten.

Diese Chansons wollen nicht „Mut machen“, haben keine Parolen oder auch nur Empfehlungen zur Gestaltung einer besseren Welt zur Hand. Wohl aber den Versuch, den sorgsam verpackten Schmerz im Hörer aufzuspüren und freizusetzen. Die bizarre Schönheit der krämerschen Verse und Harmonien ist mit jenem Schmerz im Bunde. Und mit deiner Tante.

Eintritt: 24,– €
Ermäßigt: 20,– €

Let Them Talk – Eine Hommage an die Geburtsstadt des Jazz.

Cleo gehört zu den vielversprechendsten Newcomern unter den jungen europäischen Sängerinnen, denn ihre Musik atmet die Tiefe und emotionale Intensität des Blues. Ihre Stimme hinterlässt ein Gefühl wie Samt und Chili und sie weiß auf entwaffnend natürliche Art virtuos mit ihr umzugehen.

Als Kind sang Cleo in einem Gospelchor; durch ihren Vater, der selbst Mississippi Slide Guitar spielt, kam sie schon früh mit dem Blues in Berührung. Als sie 15 war, zog ihre Familie für ein halbes Jahr nach New Orleans, weitere längere Aufenthalte folgten.

Jan Luley gehört seit vielen Jahren zur Spitze europäischer Pianisten im klassischen Jazz, groovigen New Orleans Piano-Stilen, Boogie-Woogie und Gospel. Seine Musik ist zeitlos, pianistisch auf höchstem Niveau und dazu eine tiefe Verbeugung vor der musikalischen Tradition aus New Orleans in erfrischend zeitgemäßer Umsetzung. Jan Luley spielte bis heute über 2000 Konzerte in 18 Ländern Europas sowie in Afrika und den USA. 2018 feierte er sein 35jähriges Bühnenjubiläum.

Eintritt: 24,– €
Ermäßigt: 20,– €

Was wäre passiert, wenn Adam sich von Eva getrennt hätte? Wäre uns allen dadurch viel erspart geblieben? In seinem neuen Programm befreit Daniel Helfrich das Thema „Trennung“ von seinem schlechten Ruf und entdeckt darin vor allem eines: riesengroßen Spaß.

Helfrichs Trennungsgedanken können vielfältiger Natur sein: Ob Partner, Essen, Müll oder, wie in Van Goghs Fall, vom eigenen Ohr. In diesem Programm wird jede Form der Trennung köstlich zelebriert. Nichts bleibt dem humorvollsten Trennungsexperten verborgen, denn eigentlich macht Trennen so richtig Spaß, wenn man nicht gerade ein Paar-Tattoo besitzt.

„Trennkost ist kein Abschiedsessen“ ist ein Programm über Mütter, die auf Handys starren, moderne Männer, missglückte Kommunikation und weitere „Erste-Welt-Probleme“. Ein geistreiches Programm für Menschen mit nicht ganz ernst gemeinten Trennungsabsichten oder übertriebener Trennungsangst. Ein Programm für alle, die Lust auf urkomische Lieder und gehobenen Blödsinn haben.

Ein skurriles gesellschaftskritisches Klavierkabarett mit absoluter Lachgarantie, das Sie auch musikalisch mitreißen wird. „Trennkost ist kein Abschiedsessen“ – Guten Appetit!

Eintritt: 24,– €
Ermäßigt: 20,– €

Edda und Ina, Lo und Tetta, Jahnke und Überall, Weber und Beckmann – sie alle haben es getan. Jetzt auch Vanessa Maurischat und Annie Heger.

Doch was vielversprechend klingt, ist nicht immer schön. Sie fallen sich ständig ins Wort, lassen sich nicht ausreden und die Eine meint immer, sie könne es besser als die Andere. Maurischat ist auf der Bühne von jener schlecht gelaunten Giftigkeit, bei der im Publikum einfach Freude aufkommen muss! Und bei Hegers nordischer Frohnatur ist man auch einfach mal froh, wenn sie nur Luft holt.

Großstadt meets Provinz, Chanson trifft Shanty, große Klappe stößt auf Kleinhirn und Pils auf Prosecco. Kurz: Man kennt sich – und zwar verdammt gut! Zur Freude aller.

Und gönnen Sie sich an diesem Abend selbst schon nicht die Krabbe auf dem Häppchen, so haben sie doch Lieder der Kabarettgrößen als Geschenke erhalten. Eine Huldigung an Superhelden der Kleinkunst: Queen Bee, Malediva, Weber/Beckmann, Missfits, Duotica. Und Heger & Maurischat immer wild dazwischen.