Aufgrund der Initiative von Verantwortlichen der Stadt Hemmingen wurde ich im Jahr 1999 angesprochen, ob ich Interesse hätte, gemeinsam mit anderen Kulturinteressierten die leerstehende Werkstatt des Betriebshofes Hemmingen im ehemaligen Voltmerschen Hof im Alten Dorf mit kulturellen Angeboten zum Leben zu erwecken.
Im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit bei der Landeshauptstadt Hannover war ich neun Jahre lang persönlicher Referent des Kulturdezernenten und habe dort mein Interesse an der Kultur gefunden und auch gelernt, Veranstaltungen zu organisieren. In mir wuchs zunehmend die Überzeugung, dass die Kultur für uns Menschen nicht nur das Sahnehäubchen, sondern notwendiger Inhalt des menschlichen Lebens und des Zusammenhalts eines Gemeinwesens ist.
Also gab es kein Zögern und ich wurde Gründungsmitglied des „Kulturvereins bauhof e.v. hemmingen“. In der Gründungsveranstaltung mit den zwölf Anwesenden bin ich zum 1. Vorsitzender gewählt worden – und bis heute geblieben.
Von Anfang an hatte ich sehr viel Spaß an der Kulturarbeit – denn Arbeit ist es auf jeden Fall!
Was bringt es mir dann?
Zugegeben, es ist schön, wenn man für sein bürgerschaftliches Engagement Anerkennung und Ehrungen erhält. Entscheidend aber sind für mich die vielen wunderschönen Abende, die Gespräche mit interessanten Künstlerinnen und Künstlern und das Treffen mit vielen wunderbaren Menschen in mittlerweile über 800 Veranstaltungen. Begleitet ist meine Zeit im Verein durchgängig von einer harmonischen Arbeit im Vorstand und mit den vielen Helferinnen und Helfern worden. Denn Spaß ist die Grundlage für eine erfolgreiche gemeinsame Arbeit. Und so kann es in den nächsten Jahren bleiben. Das nächste Ziel haben wir auch schon vor Augen – unser 25. Jubiläum im Jahr 2024!