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programm oktober 2009 | |||||||||
Freitag, 02.10.2009, 20.00 Uhr
Samstag, 10.10.2009, 20.00 Uhr Havelka Streichquartett und Uli Orth Eintritt: 15,- € / Ermäßigt 12,- € Wird das Havelka-Quartett zu coolen Musikern mit brennender Musik oder zu brennenden Musikern mit cooler Musik? Silke Heuermann (Violine), Anne-Sophie Mundt (Violine), Klaus Heuermann (Viola) und Sven Holger Philippsen (Violoncello) suchten neben dem Ausbau des klassischen Streichquartettrepertoires seit der Gründung des Quartetts im Jahre 2002 immer wieder den Kontakt zu genreübergreifenden Events. Im Zusammenschluss des Saxophonisten Ulli Orth mit dem klassischen Havelka-Streichquartett klatscht langjährige Erfahrung sowie studiertes Wissen an unentdeckte Ideen und verlebte Inspirationen. So wie der Teufel sich in den Schwanz beißt improvisieren die Interpreten, komponieren die Improvisateure und interpretieren die Komponisten.
Sonntag, 25.10.2009, 19.30 Uhr Jubiläumsveranstaltung „10 Jahre bauhof“ Matthias Brodowy „Bis es Euch gefällt …“ – Best Of Eintritt: 15,- €/ Ermäßigt 12,- € Matthias Brodowy führt die Zuschauer zurück in die wunderbare Zeit der 70er Jahre, die Zeit, in der er im Blockflötenensemble im Advent ganze Seniorenheime tyrannisierte; er demonstriert eindrücklich, wie Deutschland heute den Grand Prix in Sachen Chanson gewinnen könnte und erklärt als beamteter Bauchwegtrainer, warum wir uns Übergewicht angesichts der Rezession unbedingt leisten müssen. Außerdem klärt er darüber auf, warum er es als ehemaliger Theologiestudent vorgezogen hat, Kabarettist statt Papst zu werden. Freitag, 30.10.2009, 20.00 Uhr „Mobbing“ Theater-Unikate Eintritt: 15,- € / Ermäßigt 12,- € „Mobbing“ heißt der ebenso sachlich wie eindringlich geschriebene Roman von Annette Pehnt, den Gilla Cremer mit der Hilfe von Regisseur und Bühnenbildner Michael Heicks dramatisiert und uraufgeführt hat. Es ist ein großer Abend als dichtes, vielschichtiges Kammerspiel, in dem Gilla Cremer monologisierend und im Zwiegespräch mit dem durch Mobbing verstummten, gesellschaftlich isolierten und seiner Frau zunehmend entfremdeten Partner (Patrick Cybinsky) den Auflösungsprozess einer einst glücklichen Familie vor Augen führt. In der Verbindung von Anteilnahme und Distanz handelt das Stück von Macht und Ausgrenzung in der Arbeitswelt. Dabei bettet die Handlung behutsam Vertrauen, Achtung und Würde ins Alltägliche ein. Gilla Cremer arbeitet seit 1987 hauptsächlich als Solistin und geht mit ihrem „Theater-Unikate“ - zur Zeit sind es sieben Produktionen - im In- und Ausland auf Gastspielreisen. Im Oktober 2008 wurde Gilla Cremer der Rolf-Mares-Preis „für langjährige außergewöhnliche Leistungen im Hamburger Theaterleben“ verliehen. | |||||||||
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